Röda Hus

Unser Gemüsegarten – Teil 1: Gemüsebeete bauen

4. Mai 2020

Hallo meine Lieben,

im Februar habe ich euch bereits von unserem geplanten Gartenprojekt „Gemüsegarten“ berichtet.

Dann kam die Pandemie und unsere Pläne gingen nur schleppend voran.

Aber der Wunsch sich mit heimischen Produkten selbst zu versorgen, wurde in den letzten Wochen nur verstärkt.

Am Anfang des Projektes stand das erstellen einer Gartenplanung.

Es erfolgte die Bestandsaufnahme, Collagen wurden erstellt, Skizzen gezeichnet und jedes Familienmitglied hat seine Gartenwünsche genannt.

Ein Gemüsebeet, eine Feuerstelle, ein gemütlicher Essplatz, ein Gewächshaus, eine Sauna und ein Hot Tub oder Pool stehen auf der Wunschliste.

Wir möchten den Garten in Räume einteilen. Begonnen haben wir mit Raum 1 unserem Gemüsegarten.

Welche Gemüsesorten möchten wir anbauen?

Welche Gemüse- und Obstsorten sind die idealen Nachbarn? Wie groß sollen die Beete werden?

Welche Gemüsesorten pflanzen wir in das Starkzehrer – , Mittelzehrer – , Schwachzehrer – und in die Standorttreuen – Beete?

Im Urlaub habe ich endlich Zeit gefunden die Planung und Gestaltung in Angriff zu nehmen.

Wir haben uns für vier Gemüsebeete in der Größe 2 Meter x 1 Meter entschieden.

Der Standort war schnell festgelegt und unsere Urlaubszeit haben wir genutzt, um den Boden für die Beete vorzubereiten.

Der Rasen musste komplett abgetragen und Äste zurückgeschnitten werden um Platz für die Beete zu schaffen.

Die Bretter für die Hochbeete sind aus Douglasienholz und ich habe sie in Schwedenrot gestrichen.

Provisorisch habe ich die Bretter und einen Weg aus Granitsteinen auf den Rasen gelegt, um mir eine Vorstellung vom Endresultat zu verschaffen.

Diese Idee habe ich dann aber verworfen. Wir haben noch ein viertes Beet gebaut und auf den Granitweg verzichtet, mehr dazu aber im zweiten Teil der Gemüsebeet-Gestaltung.

Der Rasen musste komplett entfernt werden, er bestand nur noch aus Unkraut und Moos, außerdem war die Fläche sehr uneben.

Einen Container haben wir komplett mit alten Rasensoden und Sand befüllt.

Die letzten Dränagen wurden im Garten verlegt.

Grünschnitt gehäckselt.

Rasenkanten aus Cortenstahl gesägt

Das erstemal in diesem Jahr draußen gefrühstückt.

Im April hatten wir bereits sehr viele warme Tage und konnten einige Urlaubstage morgens im Garten frühstücken.

Alte Rasenkanten haben wir aus den Beeten entfernt.

Die Sträucher und Pflanzen haben inzwischen soviel Platz eingenommen, dass die Kanten weichen mussten.

Vor dem Haus, in der Sonne, habe ich alten mit Erde vermischten Kies stundenlang gesiebt.

Den sauberen Kies brauchten wir für die neu verlegten Drängen. So kann man seinen Urlaub auch verbringen 😉

7 Raummeter Mutterboden haben wir mit den Kids im Garten verteilt.

Zwischendurch uns mit Apfelkompott gestärkt.

Dort wo Kies und Beton-Platten lagen ist jetzt ein Granitweg entstanden.

Die Holzwände haben ich mit bepflanzten Körben floral verschönert.

Aus Weide habe ich für die Wicken und Bohnen Oberlisken als Rankhilfe geflochten.

Für die Vögel haben wir ein neues Vogelhaus (Nistkasten) gekauft und es an unserer Birke angebracht.

Zuccini, Gurken, Tomaten, Basilikum und Petersilie habe ich im Haus vorgezüchtet.

Tagsüber wurden die Töpfe an die frische Luft gestellt.

Zahlreiche kleine Pflanzen stehen derzeit auf den Fensterbänken im ganzen Haus verteilt.

Ein Gewächshaus ist für die Zukunft bestimmt eine sinnvolle Investition.

Eine alte Weinkiste habe ich als Setzkasten für meine Aurikel umfunktioniert.

Ein einfaches und schnelles DIY-Upcycling für den Garten.

Die Magnolie hat dieses Jahr so viele schöne Blüten getragen.

Es ist wiklich ein Träumchen gewesen.

Teil zwei der Gemüsebeet -Bepflanzung folgt am Freitag.

Euch einen guten Start in die neue Woche.

Bleibt gesund!

Eure

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