Ihr Lieben,
mein Neujahrsgruß kommt dieses Jahr etwas später.
Die ersten Wochen im Januar waren anders als sonst. In unserer Familie gab es einen Verlust und mein Herz war schwer.
Ich war wieder im Alltag, habe gearbeitet, funktioniert. Aber mir war einfach nicht nach Instagram oder Bloggen.
Nun melde ich mich zurück, mit leisen Gedanken zum Jahresanfang.

2025 war für mich ein Jahr, in dem ich unbedingt etwas zu Ende bringen wollte, das schon sehr lange auf meinen Schultern lag. Neben meinem Vollzeitjob habe ich meine letzte Prüfung an der Uni geschrieben, meine letzte Klausur, und im Anschluss daran die Bachelorarbeit abgegeben.
Beides zusammen hat mich enorm gefordert und viel Kraft gekostet. Es war eine sehr lernintensive Phase und Urlaub gab es kaum.
Vieles wurde auf später verschoben. Aber ich hatte mir dieses Ziel gesetzt und wollte es unbedingt zum Abschluss bringen. Das Ergebnis steht noch aus, aber allein dieser Schritt war für mich ein großer Meilenstein.
Im Herbst kam dann noch der interne Stellenwechsel dazu. Ich arbeite jetzt in der Organisationsentwicklung, als Feelgood-Managerin, und dieser Bereich macht mir viel Freude und fühlt sich sehr stimmig an. Gleichzeitig war auch das eine intensive Phase. Gerade am Anfang saß ich teilweise zehn bis zwölf Stunden im Büro. Gegen Ende des Jahres habe ich gemerkt, wie leer mein Akku war.

In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich an einem Wendepunkt stehe. Ich habe in den Spiegel geschaut und mich selbst nicht mehr richtig wiedererkannt. Dieses innere Strahlen ist schon länger verloren gegangen. Nicht erst im letzten Jahr.
Mir wurde klar, dass es mir nicht darum geht, mich zu optimieren oder noch besser zu funktionieren. Sondern darum, wieder gut für mich selbst zu sorgen.
Hier wird es weiterhin um unser Zuhause gehen. Um Renovierungsprojekte, schöne gedeckte Tische, Rezepte, all die Dinge, die ihr von mir kennt und liebt.

Ich möchte ein Stück aus meiner Komfortzone herausgehen. Andere Themen zulassen. Mehr Tiefe, mehr ICH!

Ich glaube, das ist ein Lebensabschnitt, den viele erleben, wenn man auf die 50 zugeht. Man setzt Prioritäten anders. Wünsche möchte ich nicht auf irgendwann verschieben. Ein neues Kapitel beginnt.

Der Start ins Jahr war bei uns übrigens sehr still und schön.
Es hat geschneit, wir haben Geburtstage in der Familie gefeiert, es uns zu Hause muckelig gemacht.

Viel Ruhe ist eingekehrt. Und ich merke, wie gut mir das tut.
Ich hoffe sehr, dass ich mir diese innere Ruhe noch ein bisschen bewahren kann, auch in den kommenden Wochen.





Für 2026 wünsche ich mir vor allem eins, wieder mehr bei mir anzukommen.
Mit meiner Familie bewusst Zeit zu verbringen, mir kleine Wünsche zu erfüllen, besser auf mich und meine Gesundheit zu achten und mir dieses innere Leuchten zurückzuholen.
Ich freue mich sehr auf das, was kommt.



Ich habe gemerkt, dass ich mich selbst nicht mehr so wahrgenommen habe wie früher. uns genau das möchte ich ändern. „Mein inneres Strahlen“ möchte ich 2026 manifestieren! Das Glow-UP beginnt.

Vielleicht erkennt sich der ein oder andere in diesen Zeilen wieder oder steht selbst gerade an so einem Punkt. Ich freue mich, wenn ihr mich auf diesem Weg begleitet.

Schön, dass ihr da seid.
Eure



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