Es gibt Räume, die eigentlich schön sind und bei denen man trotzdem das Gefühl hat, dass noch etwas fehlt. Genau so ging es mir lange mit unserem Schlafzimmer. Es war neutral und ruhig, aber mir fehlten Wärme, Muster und ein bisschen mehr Persönlichkeit.
Vorher:

Ich wollte kein komplett neues Schlafzimmer und schon gar nicht alles austauschen. Vielmehr sollte der Raum gemütlicher, ein bisschen verspielter und vielleicht auch ein wenig nostalgischer werden. Eben dieses klassische Cottage-Gefühl, das ich so liebe.
Und am Ende war es vor allem eine Veränderung, die den größten Unterschied gemacht hat, die Tapete.
Nachher:
Eine Blumentapete fürs Schlafzimmer

Es gibt Räume, die eigentlich schön sind und bei denen man trotzdem das Gefühl hat, dass noch etwas fehlt. Genau so ging es mir lange mit unserem Schlafzimmer. Es war neutral und ruhig, aber mir fehlten Wärme, Muster und ein bisschen mehr Persönlichkeit.
Ich wollte kein komplett neues Schlafzimmer und schon gar nicht alles austauschen. Vielmehr sollte der Raum gemütlicher, ein bisschen verspielter und vielleicht auch ein wenig nostalgischer werden. Eben dieses klassische Cottage-Gefühl, das ich so liebe.
Und am Ende war es vor allem eine Veränderung, die den größten Unterschied gemacht hat: die Tapete.
Eine Blumentapete fürs Schlafzimmer

Bei der Suche nach einer passenden Tapete bin ich bei Boråstapeter und dem Muster Anemone in Blau aus der Kollektion Österlen hängen geblieben.
Und eigentlich wusste ich ziemlich schnell: Die soll es werden.
Die kleinen blauen Blüten und die olivgrünen Blätter auf dem hellen Hintergrund sind präsent, ohne den Raum unruhig wirken zu lassen. Gerade in unserem Schlafzimmer mit den vielen weißen Möbeln wollte ich ein Muster, das Charakter hineinbringt und trotzdem diese helle Leichtigkeit behält.

Was ich besonders schön finde ist das, dass Muster wirkt nicht wie eine typische moderne Blumentapete. Es hat etwas Klassisches und Zeitloses.
Das kommt nicht von ungefähr. Das Design von Anemone ist von französischen Textildesigns des 18. und 19. Jahrhunderts inspiriert.
Boråstapeter selbst ist eine schwedische Tapetenmarke mit langer Tradition, die Tapeten werden in Schweden entworfen und produziert.
Zur Blumentapete kamen deshalb karierte und gestreifte Textilien, florale Kissen und die Dinge, die ohnehin schon zu unserem Schlafzimmer gehörten.
Gerade die Kombination aus Blumen, Karo und Streifen gefällt mir inzwischen besonders gut.
Sie gibt dem Zimmer dieses gemütliche, ein bisschen verspielte Cottage-Gefühl, ohne dass es für mich zu süß oder zu überladen wird.

Und für die kommenden gemütlichen Serienabende bin ich jetzt auch bestens ausgestattet. Kuschelpullover, warme Socken und dann ab ins Bett, genau mein Programm für die nächsten Wochen.


Warum Messing so viel verändert
Ein weiteres Detail, das für mich einen erstaunlich großen Unterschied macht, sind die Messingakzente.

Da unser Schlafzimmer sehr hell ist und Weiß eine große Rolle spielt, bringt Messing etwas Wärme hineinbringen. Das warme Licht der Lampen, dazu ein paar Kerzen und die goldenen Messingtöne, Griffe die ich ausgetauscht habe, Kerzenständer und Lampen.
Für mich muss ein gemütliches Schlafzimmer deshalb gar nicht zwangsläufig dunkel sein. Auch ein sehr heller Raum kann warm und behaglich wirken, wenn Materialien, Licht und Textilien miteinander spielen.
Eine große Schleife und andere kleine Ideen

Und dann sind da natürlich noch diese kleinen Dinge, die eigentlich überhaupt nicht notwendig sind und die einen Raum für mich trotzdem erst richtig schön machen.
Mein Schminkspiegel bekam zum Beispiel noch eine große Schleife.
Braucht ein Spiegel eine Schleife? Natürlich nicht.
Aber genau solche verspielten Details mag ich gerade besonders gern. Sie den Raum persönlicher.
Dazu frische Blumen auf dem Schminktisch, kleine Schalen, Kerzen, Bücher und Dinge, die ich tatsächlich benutze. Ich möchte nicht das Gefühl haben, in einem dekorierten Ausstellungsraum zu schlafen.
Es darf ruhig nach uns aussehen.
Die Betthusse habe ich selbst genäht

Eine der letzten Veränderungen war dann noch die Betthusse.
Die habe ich selbst genäht, weil ich das braune Kopfteil verdecken wollte. Und manchmal ist es wirklich genau so ein Detail, das am Ende alles zusammenbringt.
Ich mag die Kombination unterschiedlicher Muster. Ein florales Kissen neben einem karierten, dazu Streifen, die kleinen Blüten der Tapete und vielleicht noch ein Blumenstrauß auf dem Tisch.
Solange sich bestimmte Farben immer wiederfinden, darf es für meinen Geschmack ruhig ein bisschen durcheinandergehen.
Ich glaube, unser Schlafzimmer ist gerade tatsächlich mein liebster Raum im Haus.
Es ist immer noch hell. Die weißen Möbel sind geblieben. Auch die grundsätzliche Leichtigkeit des Raumes hat sich nicht verändert.
Und trotzdem fühlt er sich völlig anders an.
Die Blumentapete gibt ihm Charakter, Messing und warmes Licht bringen Wärme hinein und die unterschiedlichen Textilien machen ihn gemütlich und ein bisschen verspielt.
Genau so hatte ich es mir vorgestellt.
Und spätestens an einem grauen, verregneten Spätsommertage gibt es ohnehin kaum etwas Schöneres, als morgens noch ein bisschen länger liegen zu bleiben und es sich abends einfach wieder etwas früher gemütlich zu machen.
Vielleicht erklärt das auch, warum ich seitdem ein kleines bisschen im Tapetenfieber bin.

Denn inzwischen ertappe ich mich tatsächlich bei dem Gedanken, welcher Raum als Nächstes ein bisschen Muster vertragen könnte.
Das Wohnzimmer vielleicht?
Mal schauen.
Eure



No Comments