RÖDA HUS

Paris und Versailles im Frühling

27. Juli 2026

Ein Reisebericht aus Paris und Versailles im Frühling vom Louvre über die Gärten von Versailles bis zu unseren liebsten Ecken in Montmartre.

Nach unserem Aufenthalt in Antwerpen ging es weiter nach Paris. Dieser Stadt schafft es mich jedes Mal wieder, mich aufs Neue zu begeistern. Vielleicht liegt es daran, dass Paris sich für mich nie wie eine klassische Städtereise anfühlt, sondern eher wie ein Lebensgefühl, das man an jeder Straßenecke spürt. Natürlich standen auch diesmal einige Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm, allen voran der Louvre. Die Mona Lisa muss man natürlich einmal gesehen haben, aber ich genieße im Louvre vor allem die Atmosphäre, ich könnte stundenlang durch die Säle laufen, die beeindruckende Architektur bestaunen und immer wieder neue Details entdecken.

Versailles: Schloss und Gärten

Ein ganz besonderes Highlight dieser Reise war für mich Versailles. Schon seit vielen Jahren stand das Schloss auf meiner persönlichen Bucket List, und es hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Die prachtvollen Säle und der berühmte Spiegelsaal sind zweifellos beeindruckend, aber am meisten begeistert haben mich die weitläufigen Gärten. Bei grandiosem Wetter haben wir uns einen Golfwagen gemietet und sind damit durch die Anlage gefahren: Überall blühte es, die Wege schienen kein Ende zu nehmen, und hinter jeder Ecke wartete ein neuer Blick auf das Schloss, kunstvoll angelegte Beete oder kleine Brunnen.

Besonders verliebt habe ich mich in das Anwesen von Marie Antoinette, es wirkte fast wie eine kleine eigene Welt, idyllisch, ruhig und ganz anders als der prunkvolle Schlossbereich. Zwischen den kleinen Häusern, den Blumen und den liebevoll angelegten Wegen konnte ich gut nachvollziehen, warum sie sich so gern dorthin zurückgezogen hat. Ich hätte dort wahrscheinlich noch Stunden verbringen können.

Zurück in Paris: Montmartre und die kleinen Momente

Zurück in Paris haben wir das gemacht, was ich dort am liebsten mag: einfach loslaufen, ohne festen Plan. Durch kleine Straßen schlendern, in Schaufenster schauen, zwischendurch einen Café au Lait trinken und das bunte Treiben beobachten. Besonders Montmartre hat wieder genau diesen Zauber versprüht, den ich so liebe – die kleinen Gassen, die Straßenkünstler, die vielen Cafés und dieser besondere Blick über die Dächer von Paris. Ich glaube, dort könnte ich jedes Mal einen ganzen Tag verbringen.

Es sind oft gar nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten, die mir am längsten in Erinnerung bleiben, sondern die kleinen Momente dazwischen: wenn abends die Sonne langsam über den Dächern untergeht, wenn irgendwo Straßenmusik gespielt wird, oder wenn man einfach auf einer Parkbank sitzt und das Leben um sich herum beobachtet. Genau diese Augenblicke machen Paris für mich so besonders, und ich glaube, deshalb zieht es mich immer wieder dorthin zurück.

Obwohl wir in diesen Tagen unglaublich viel gesehen haben, hatte ich nie das Gefühl, von Termin zu Termin zu hetzen. Wir haben uns bewusst Zeit genommen, zum Schauen, zum Genießen, und einfach dafür, die Stadt auf uns wirken zu lassen.

Der krönende Abschluss unserer Reise wartete allerdings noch auf uns: ein Ort, den wir als Familie zuletzt vor zehn Jahren besucht hatten, voller Erinnerungen, Magie und ganz besonderer Momente. Davon erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Ich wünsche euch jetzt erst einmal ganz viel Freude mit unseren Bildern aus Paris und Versailles, vielleicht kann ich euch ja ein kleines bisschen Fernweh mitgeben.

Alles Liebe

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